Papilio und die Spielzeugfreizeit
Das Papilio-Konzept ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Es unterstützt Kinder dabei, ihre eigenen Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln und ein gutes Miteinander in der Gruppe zu gestalten.
Wenn das Spielzeug Ferien macht
Im Rahmen der Spielzeugfreizeit verabschieden sich vertraute und vorgefertigte Spielsachen für eine begrenzte Zeit aus den Gruppen. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen, welche Dinge vorübergehend „in den Urlaub“ gehen.
An ihre Stelle treten Materialien, die viel Raum für eigene Ideen lassen – zum Beispiel Tücher, Seile, Kartons sowie Fundstücke aus der Natur. Aus Kastanien, Steinen, Stöcken, Zapfen und anderen Alltagsmaterialien entstehen immer wieder neue Spielwelten.
Die Kinder entscheiden selbst, womit und wie sie spielen möchten. Dabei entwickeln sie eigene Ideen, treffen Absprachen, lösen gemeinsam Probleme und entdecken neue Fähigkeiten. Fantasie, Kreativität, Selbstständigkeit und das soziale Miteinander werden auf spielerische Weise gestärkt.
Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder aufmerksam, geben bei Bedarf Anregungen und schaffen einen verlässlichen Rahmen. Nach dem Ende der Spielzeugfreizeit kehren die vertrauten Spielsachen nach und nach in die Gruppen zurück.
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