FAQ´s

Fragen und Antworten zur Offenen Ganztagsschule (OGTS)

Übersicht und Verlinkung zu den einzelnen Fragen:

Wer ist Ansprechpartner?

Was ist eine OGTS?

Wo liegt der Unterschied zur Betreuung?

Essen

Ablauf

Das Mittagessen

Die Kinder werden nicht satt?

Dürfen die Kinder ihr eigenes Essen (z.B. Brotdose) während des Mittagessens zu sich nehmen?

 Was tun wir, um „das Essen“ zu optimieren?

Am Nachmittag:

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Hausaufgaben

Was genau ist eine Hausaufgabenbetreuung?

Wer macht die Hausaufgabenbetreuung?

Ist die Dauer der Hausaufgabenbetreuung für die Erledigung ausreichend?

Müssen die Kinder nicht erledigte Hausaufgaben zu Hause beenden?

Sollen Fehler in den Hausaufgaben korrigiert werden?

Darf mein Kind vorzeitig die Hausaufgabenbetreuung nach Beendigung der Hausaufgaben verlassen?

Wie können sich die Eltern einbringen?

Kurse

Warum sollten die Kinder Kurse belegen?

Warum ist die regelmäßige Teilnahme an den Kursen verbindlich?

Wieso ist die vorzeitige Abholung aus den Kursen nicht möglich?

Warum ist es für die OGTS so wichtig, dass sie angebotenen Kurse wahrgenommen werden?

Worauf sollte bei der Kurswahl geachtet werden?

Wann melde ich die Kinder zu den Kursen an?

Warum soll die Kurswahl innerhalb von 5 Tagen erfolgen?

Warum findet die Kurswahl vor Bekanntwerden des Stundenplanes statt?

Mitarbeiterinnen der OGTS?

Aufsicht

Werden die Kinder in den Räumen beaufsichtigt?

Dürfen sich die Kinder im gesamten Schulgebäude bewegen?

Werden die Kinder auf dem Schulhof beaufsichtigt?

Wann sind die Kinder ohne Aufsicht?

Dürfen Kinder das Schulgelände verlassen?

Was können Sie tun?

Abholung

Welche Abholzeiten gibt es?

Mein Kind soll von einer anderen Person abgeholt werden?

Wie werden die Mini-Forscher in die OGTS integriert?

 

  • Wer ist Ansprechpartner?

Die Trägerschaft der OGTS liegt beim Schulverein Bilsbek e.V. Unser pädagogisches Konzept kann auf der Homepage des Schulvereins Bilsbek e.V. unter dem OGTS-Menupunkt "OGTS - Details" eingesehen werden.

Für den Vormittagsbetrieb ist die kom. Schulleiterin und OGTS-Beauftragte Frau Thomsen-Steinberg Ihre Ansprechpartnerin. Für die Nachmittagsbetreuung wenden Sie sich an die Koordinatorin der OGTS, Frau Bruhn.

 Kontakt zu Frau Bruhn:

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: 04101-8566620 (10.00 - 14.00 Uhr) 

offene Sprechzeiten:

      • Dienstag, 14.00 - 16.00 Uhr
      • Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr

Für Gespräche außerhalb dieser Zeiten vereinbaren Sie bitte einen Termin. Sollte Frau Bruhn nicht zugegen sein, wenden Sie sich bitte in ihre Stellvertreterin Frau Brandes.

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  • Was ist eine OGTS?

Die "Offene Ganztagsschule" zeichnet sich durch schulische Veranstaltungen, die ergänzend zum planmäßigen Unterricht angeboten werden sowie dem Prinzip der freiwilligen Teilnahme aus. Die "Offene Ganztagsschule" ermöglicht ein vielseitiges Angebot, das sich an Ihrem Bedarf und dem Ihres Kindes orientiert. Kerngedanke ist ein verlässlicher Rahmen für Unterricht und ergänzende Angebote und somit die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Kooperationspartnern (z.B. Sportvereinen oder Musikschulen). Alle Angebote werden unter dem Dach der Schule organisatorisch zusammengefasst.
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  • Wo liegt der Unterschied zur Betreuung?

In den vergangenen Jahren hat sich der Betreuungsbedarf in den Familien deutlich erhöht, so dass die Betreuungsgruppen an unseren Grundschulen am Ende aus allen Nähten platzten. Das Land Schleswig-Holstein hat diese Entwicklung an den Schulen erkannt und beteiligt sich mit finanziellen Zuschüssen an den laufenden Kosten der Ganztagsschulen. Damit erhält die Schule eine andere pädagogische Qualität - sie wird zu einem ganztägig geöffneten Haus des Lebens und Lernens. Im Ergebnis kann eine neue Lern -und Lehrkultur entstehen. Kinder mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen können so stärker individuell gefördert werden. In unserer Ganztagsschule werden verschiedene Sportarten, Kreatives wie Musik, Kunst und Theater und Entspannung in kleinen Kursgruppen angeboten. Auch die örtlichen Vereine haben diese Entwicklung aufgegriffen und bieten in Form von Kooperationen mit der OGTS Kurse an. Jedes Kind legt sich mit seiner Kurswahl für die Dauer des Angebotes darauf fest. Die Angebote enden wahlweise um 15 Uhr oder 16 Uhr.

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  • Essen

Ablauf

Die Kinder kommen aus dem Unterricht, waschen sich die Hände und begeben sich dann in den Essraum. Die ersten und zweiten Klassen werden von einer Mitarbeiterin der OGTS abgeholt. Im Essraum setzen sie sich klassenweise in der Reihenfolge ihres Kommens an die Tische. Die Tische sind bereits gedeckt, Wasser steht bereit. Es wird darauf geachtet, dass jedes Kind Wasser trinkt.

Wenn eine Tischgruppe von 6-8 Kindern besetzt ist, kommt das Essen in Schüsseln, getrennt nach Komponenten (Gemüse, Nudeln/Reis/Kartoffeln, Soße). Die Kinder bedienen sich selbst. Einzelne Fleisch-/Fischstücke werden aufgefüllt, nachdem die Kinder gefragt wurden, ob sie etwas möchten. Geschnetzeltes, Gulasch u.Ä. kommt ebenfalls in Schüsseln auf den Tisch. Sollten die Schüsseln auf dem Tisch leer sein und die Kinder noch nicht satt, können sie jederzeit nachfordern. Dies geschieht auch fast immer. Einzelne Gerichte wie z.B. Lasagne können natürlich nicht nach Komponenten getrennt serviert werden, dies sind die wenigen Tage, an denen es „vermischtes“ Essen gibt.

Übrigens: das Essen wird für jeden „Durchgang“ frisch zubereitet! Wenn ihr Kind zum Essen kommt, gibt es kein stundenlang warm gehaltenes Essen. Sind alle Kinder einer Tischgruppe mit dem Essen fertig, kommt der Nachtisch. Hier können die Kinder selbst entscheiden, ob sie einen möchten. Viele Kinder wollen erst probieren, auch dies ist immer möglich. Im Anschluss bringen die Kinder ihr Geschirr zur Durchreiche der Spülküche, entsorgen Reste und gehen mit „ihrer“ pädagogischen Mitarbeiterin zur Hausaufgabenbetreuung.

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Das Mittagessen

Das Küchenteam verfügt bereits über einen guten Erfahrungsschatz, was die Kinder gerne mögen. Gleichzeitig sind sie kreativ genug, auch einmal etwas Neues auszuprobieren, damit es nicht jeden Tag Spaghetti mit Tomatensoße gibt. Unser Essen-Anbieter hat viele neue Menüs, die es zu probieren gilt. Essen, das der Mehrheit nicht schmeckt, wird nicht wieder bestellt. Das ist der Vorteil gegenüber der vorherigen Anbietern, bei denen sich die Gerichte ca. alle 8 Wochen wiederholt haben.

Übrigens werden die Sättigungsbeilagen (Reis, Nudeln, Kartoffeln) immer frisch gekocht, täglich wird Salat oder Rohkost frisch zubereitet. Auch den Nachtisch bereiten Frau Heidelmann und ihr Team immer selbst zu.

Selbstverständlich wird für Allergiker, Vegetarier oder Kinder, die aus bestimmten Gründen irgendetwas nicht essen dürfen, separat gekocht.

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Die Kinder werden nicht satt?

Dies kann folgende Gründe haben:

    1. Die Menge des Essens wird darauf berechnet, dass die Kinder alle Komponenten essen. Wer sich nur das Fleisch o.ä. herauspickt, das nach ernährungswissenschaftlichen Kenntnissen natürlich nicht den Hauptteil einer ausgewogenen Mahlzeit ausmacht und daher mengenmäßig begrenzt ist, kann auch nicht satt werden. Die Menüs und die Mengen sind so zusammengestellt, dass das komplette Essen ausreichend und gesund ist.
    2. Einzelne Fleisch- und Fischstücke werden aufgefüllt, nachdem die Kinder gefragt wurden, ob sie etwas möchten. Geschnetzeltes, Gulasch,....kommt ebenfalls in Schüsseln auf den Tisch. Sollten Schüsseln leer sein, können die Kinder jederzeit nachfordern, was auch i.d.R. geschieht.
    3. Sollten Kinder bei Lieblingsgerichten wie z.B. Kaiserschmarren über das Sattwerden hinaus essen (z.B. 5. Portion fordern), nur weil es so lecker ist, wird nichts mehr nachgereicht. Dies geschieht selten und wird den Kindern dann erklärt.  
    4. Der Platz im Essraum war im letzten Schuljahr nicht ausreichend, die Kinder saßen einfach zu dicht aufeinander. Dies führte zu Ablenkung und z.T. zu kleinen Rangeleien. So kamen die Kinder nicht dazu, in Ruhe zu essen. Durch die Ausweitung des Essraumes auf die Aula und dadurch etwas weiter auseinander gestellte Tische hat sich dieses Problem weitestgehend gelöst.

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Dürfen die Kinder ihr eigenes Essen (z.B. Brotdose) während des Mittagessens zu sich nehmen?

Wir haben viele Erfahrungen zu diesem Thema gesammelt und sind zur Erkenntnis gelangt, dass jedes Kind bei den Mahlzeiten irgendetwas essen kann, notfalls nur Kartoffeln, Nudeln oder Reis.

Brotdosen sind aus folgenden Gründen nicht sinnvoll und daher nicht erlaubt:

    • jedes Kind sollte mittags eine warme Mahlzeit erhalten
    • ein Aufstehen und Verlassen des Essraumes zwecks Brotdosentransfer bringt für alle Unruhe und die Aufsicht während des Weges ist nicht gewährleistet
    • jede Brotdose mit anderem Essen bzw. Naschereien bringt Neid und Missgunst
    • die Aufsicht kann nicht sicherstellen, dass das eine oder andere Kind mit Allergien etwas aus Brotdosen anderer Schüler zu sich nimmt, was es nicht verträgt

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Was tun wir, um „das Essen“ zu optimieren?

Wir halten die Kinder dazu an, auch das ungeliebte oder unbekannte Gemüse wenigstens einmal zu probieren, auch Soße oder Quark ruhig mal zu versuchen. Es wird versucht, den Kindern zu erklären, dass man mit dem gesamten Essen satt wird und sich gesund ernährt.

Die langen Tischreihen im Essraum wurden in je zwei kleinere auseinander gezogen, zurzeit experimentieren wir mit locker aufgestellten Tischen im Essraum. Aus Platzgründen wurden weitere Esstische in der Aula aufgestellt, auch wenn dies anfangs in dem Durchgangsbereich nicht optimal war. Um den Kindern einen abgeschlossenen Raum zu bieten, wurden Stellwände angeschafft, die den Essraum in der Aula begrenzen und bei Veranstaltungen einfach weg geräumt werden können.

Wir haben das Personal beim Essen verstärkt, so dass eine bessere Betreuung und damit mehr Ruhe möglich sind.
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Am Nachmittag:

Da die Zeit, gerade wenn die Kinder bis 16 oder 17 Uhr bleiben, für den Magen sehr lang werden kann, steht am Nachmittag immer Rohkost/Obst und Knäckebrot zur Verfügung. So können die Kinder zwischendurch etwas knabbern, wenn sie Hunger haben.

Für alle Kinder, die länger als 15 Uhr bleiben, gibt es eine „Kaffee“-Mahlzeit, bei der sich alle noch einmal gemütlich zusammensetzen. Hier kann noch einmal in Ruhe am Tisch eine Kleinigkeit oder der Rest aus der Brotdose gegessen und getrunken werden. Uns ist bewusst, dass es Tage gibt, an denen einzelne Kinder das komplette Essen nicht mögen. Auch für diese Kinder steht dann ja unser „Nachmittagsbuffet“ zur Verfügung.

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Wir brauchen Ihre Hilfe!

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie mit Ihren Kindern darüber sprechen, dass zum gesunden Essen alle Komponenten gehören. Erklären Sie ihnen, dass es durchaus spannend sein kann, etwas Unbekanntes zu probieren! Häufig nehmen Kinder, die erst skeptisch sind und dann probieren, etwas nach! Sehen Sie sich die Speisepläne an (hängen im Eingangsbereich an der Wand vor dem Essraum), Sie werden feststellen, dass es wirklich leckere Menüs gibt.

Sie dürfen sich auch gerne das Mittagessen einmal ansehen. Es gab weder in Kummerfeld noch in Prisdorf vorher so schmackhaftes und frisches Essen. Bitte unterstützen Sie uns in diesem Bereich, damit wir alle zufriedene und satte Kinder haben! 

Sollte jetzt noch etwas unklar sein, Sie in einzelnen Dingen weitere Fragen haben: Sprechen Sie uns unbedingt an! Wir sind immer offen für Anregungen oder Kritik. Sie erreichen uns immer per Mail, telefonisch sind wir täglich zwischen 10 und 14 Uhr erreichbar. Sie können auch sehr gern einen Gesprächstermin mit uns vereinbaren.

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  • Hausaufgaben

Schule und OGTS-Betreuung arbeiten beim Thema Hausaufgaben eng zusammen. Die folgenden Informationen sind in Kooperation mit dem Lehrerkollegium erstellt worden.

Was genau ist eine Hausaufgabenbetreuung?

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sorgen für Ruhe und damit eine entspannte Hausaufgabenatmosphäre. Die Schüler erledigen ihre Aufgaben selbständig. Es wird Hilfestellung angeboten, wenn einzelne Kinder eine Frage- bzw. Aufgabenstellung nicht verstehen. Hier wird die Aufgabe noch einmal erklärt, damit das Kind selbständig weiterarbeiten kann. Eine Einzelbetreuung der gesamten Hausaufgaben ist nicht zu leisten. Mündliche Hausaufgaben, wie laut Lesen üben, Gedicht auswendig lernen oder das Einmaleins üben, können in der Hausaufgabenbetreuung nicht geleistet werden. Die Schüler und Schülerinnen einer Klasse werden von einer Kraft in ihrem Klassenraum betreut.

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Wer macht die Hausaufgabenbetreuung?

Für die Hausaufgabenbetreuung wurden externe Kräfte eingestellt, partiell ergänzt von OGTS-Mitarbeitern. Diese Kräfte sind die Ansprechpartner für die Kinder. Durch unterschiedliche Stundenpläne haben die Kinder nicht jeden Tag die gleichen Hausaufgabenbetreuer, es gibt eine feste Wocheneinteilung. Die Kinder einer Klasse wissen immer genau, wer sie an welchem Wochentag betreut.

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Ist die Dauer der Hausaufgabenbetreuung für die Erledigung ausreichend?

Bei der Planung der OGTS haben wir die Zeiten in Absprache mit der Schulleitung nach allgemeinen Richtlinien festgelegt. Die Lehrkräfte stimmen die Menge der Hausaufgaben auf diese Zeit ab. Die Zeit ist also auf jeden Fall ausreichend.

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Müssen die Kinder nicht erledigte Hausaufgaben zu Hause beenden?

Grundsätzlich lautet die Antwort: Nein! Schüler, die nach ihren Möglichkeiten konzentriert und bemüht arbeiten, sollen auf keinen Fall noch zu Hause nacharbeiten! Unsere Mitarbeiterinnen machen einen Strich ins Aufgabenheft/Arbeitsbogen, wie weit die Kinder gearbeitet haben. Steht dabei ein „OK“, bedeutet es, Ihr Kind hat gut gearbeitet und ist fertig. Dadurch können sich die Lehrkräfte gleichzeitig über den Leistungsstand der Schüler informieren und auch kontrollieren, ob die Hausaufgabenmenge richtig bemessen ist. Sollte ein Kind sich bewusst verweigert haben und nicht gut arbeiten, steht ein Vermerk bei dem Strich unter den Aufgaben. In diesem Fall (und nur dann!) müssen die Kinder die Aufgaben zu Hause beenden.
Einzige Ausnahme ist die Englisch-Hausaufgabe in den Klassen 1 und 2. Hierbei handelt es sich um eine Wochenhausaufgabe, die im Laufe der Woche Stück für Stück oder zu Hause erledigt werden kann.

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Sollen Fehler in den Hausaufgaben korrigiert werden?

Nein! Nur so haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, Schwächen und Stärken zu erkennen. Die KlassenlehrerInnen können sonst nicht beurteilen, ob u.U. die meisten Schüler einer Klasse eine Aufgabe nicht verstanden haben oder Schüler unter-/überfordert sind.

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Darf mein Kind vorzeitig die Hausaufgabenbetreuung nach Beendigung der Hausaufgaben verlassen?

Nein, der Zeitraum ist festgelegt. Die Aufsicht der Kinder könnte nicht gewährleistet werden, da zu dieser Zeit noch kein Freispiel stattfindet. Kinder, die vorzeitig mit dem Pflichtprogramm fertig werden, können freiwillig in den Übungsheften weiterarbeiten, malen oder sich anders leise am Platz beschäftigen, ohne andere Schüler und Schülerinnen abzulenken bzw. zu stören.

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Wie können sich die Eltern einbringen?

Sehen Sie sich die Hausaufgaben Ihres Kindes an, um sich zu informieren. Üben Sie mündliche Hausaufgaben, evtl. am Wochenende auch mal Aufgaben, bei denen es nicht so klappt. Lernen Sie mit Ihrem Kind für Klassenarbeiten. Aber: grundsätzlich sollen Schüler, die bis 15, 16 oder 17 Uhr in der OGTS sind, nicht noch am Abend ein bis zwei Stunden an den Hausaufgaben sitzen.

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  • Kurse

Warum sollten die Kinder Kurse belegen?

Viele Kinder berufstätiger Eltern bleiben auch am Nachmittag in der OGTS, es bleibt keine Zeit mehr, Hobbies nachzugehen. Mit dem breitgefächerten Kursangebot wollen wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, hier in der Schule unter fachkundiger Anleitung ihre Interessen wahrzunehmen.

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Warum ist die regelmäßige Teilnahme an den Kursen verbindlich?

Eine Nichtteilnahme an Kursen kann zu Rückforderungen des Landes führen, die sich letztendlich wieder negativ auf die Beiträge auswirken können. Eine Teilnahme nach Lust und Laune ist daher nicht möglich.

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Wieso ist die vorzeitige Abholung aus den Kursen nicht möglich?

Aufgrund der entstehenden Unruhe ist ein vorzeitiges Abholen aus dem Kurs nicht möglich. Darüber hinaus wäre es schade, die Kinder inmitten ihrer Aktivität aus dem Prozess herauszureißen. Neben der Störung des eigenen Kindes würde es zur Störung der gesamten Kursgemeinschaft kommen. 

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Warum ist es für die OGTS so wichtig, dass sie angebotenen Kurse wahrgenommen werden?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

      1. Die Kinder haben die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit Gleichgesinnten ein selbstgewähltes Thema auszuprobieren. Manchen Kindern tut auch einfach die Ruhe der Kleingruppe zusätzlich gut.

      2. Die OGTS wird größtenteils durch Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein finanziert. Die Höhe der gezahlten Mittel wird nach durchgeführten Kursstunden mit mindestens 10 Kindern gewährt. Ohne diese Fördergelder wären die Elternbeiträge wesentlich höher.

      3. Unsere Freispielräume sind begrenzt. Wegen der hohen Anzahl an Kindern reichen bei schlechtem Wetter unsere Gruppenräume nicht aus. Durch Kursteilnehmer wird auch das Freispiel entlastet und die Kinder können in den Gruppenräumen entspannter spielen und basteln.

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Worauf sollte bei der Kurswahl geachtet werden?

Die Kinder sollten bei der Kurswahl mit einbezogen werden. Aber auch die Eltern, die ihr Kind am besten kennen, sollten die Kurswahl unter folgenden Aspekten betrachten:

      1. hat mein Kind wirklich Spaß an dem Thema und

      2. wäre mein Kind mit dem Thema überfordert (z.B. ein leseschwaches Kind im Kurs "Selber lesen")

Leider passiert es immer wieder, dass Kinder aus Unmut den ganzen Kurs stören. Auf Nachfrage bekommen wir dann Antworten wie „meine Mutter / mein Vater hat das ausgewählt, ich wollte das gar nicht!“ Dann macht der Kurs diesen Kindern keinen Spaß und durch die Störungen den anderen Kursteilnehmern auch nicht mehr. Bei unserem vielfältigen Angebot sollte jeder etwas finden.

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Wann melde ich die Kinder zu den Kursen an?

Kurz vor den Sommerferien steht das Programm fest. Ihr Kind bringt die Unterlagen mit nach Hause und sucht mit Ihnen zusammen seine Kurse aus. Diese verbindliche Anmeldung wird vor den Ferien wieder abgegeben, damit in den Sommerferien geplant werden kann. Am ersten Schultag werden dann Verträge mit Kursleitern abgeschlossen, Arbeitspläne für unsere Mitarbeiterinnen zusammengestellt und das tägliche Mittagessen organisiert. Wie ist der Ablauf der OGTS? Nach Schulschluss bekommt Ihr Kind ein gesundes, warmes Mittagessen. Im Anschluss beginnt die Hausaufgabenbetreuung. Nach einer ausgiebigen Freispiel-Zeit finden ab 14 Uhr die Kurse in kleinen Gruppen statt.

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Warum soll die Kurswahl innerhalb von 5 Tagen erfolgen?

Dafür gibt es folgende Gründe:

  1. Die Kursleiter müssen kurzfristig erfahren, ob die Kurse zustandekommen, weil sie selbst das private und berufliche Umfeld klären müssen.
  2. Wir möchten erreichen, dass sich die Eltern primär mit ihren Kindern auf die Kurswahl konzentrieren, ohne all zu viel Rücksicht auf Freunde und Freundinnen zu nehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei Wahl des Kurses nach Freund- bzw. Freundinnenwunsch häufig die inhaltliche Komponente vernachlässigt wird und die Folge gelangweilte bzw. frustrierte Kinder sind. Das ist weder dem eigenen Kind noch den anderen Kindern des Kurses und der Kursleitung zuzumuten.
  3. Die Vorbereitung der Kurswahl und deren Verwaltung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da nicht selten Arbeitszeiten angepasst werden müssen.
  4. Die Schule kann die Stundenpläne erst sehr kurzfristig erstellen, weil die Zuteilung der Lehrerstunden vom Schulamt erst sehr spät mitgeteilt wird.

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Warum findet die Kurswahl vor Bekanntwerden des Stundenplanes statt?

Da die Schule den Stundenplan erst sehr spät erstellen kann, die Kurswahl aber nicht solange warten kann, kommt es zu dieser Situation. Allerdings will die Schule zukünftig versuchen, zumindest zum Zeitpunkt der Kurswahl die Schlusszeiten der einzelnen Klassen bekannt zu geben.

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  • Mitarbeiterinnen der OGTS?

Das OGTS-Team besteht aus motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen, deren wesentliche Aufgaben im Bereich der Mittagessenbegleitung, der Hausaufgabenbetreuung und dem Freispiel liegen.

Im Freispiel werden die Kinder nicht nur beaufsichtigt, sondern es werden in unseren verschiedenen Räumen verschiedene Angebote unterbreitet. Dazu gehört die Beobachtung der Kinder, der Umgang mit Auffälligkeiten und eine Vertrauensbasis zu den Kindern aufzubauen.

Alle Mitarbeiterinnen werden zur „Qualifikation zur pädagogischen Mitarbeiterin einer OGTS“ vom Schulverein angemeldet (Basisqualifikation sowie weitere Module). Die Teilnahme ist Pflicht für alle Mitarbeiter/innen. Die Qualifikation erfolgt durch die VHS Halstenbek in Zusammenarbeit mit dem IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig Holstein).

Gerade unsere langjährigen Mitarbeiterinnen verfügen über einen sehr großen Erfahrungsschatz, mit dem sie sich täglich bei der Arbeit an den Kindern engagieren und von dem auch neuere Kolleginnen profitieren können. Regelmäßige wöchentliche Team-Besprechungen reflektieren die Arbeit und dienen dem Erfahrungsaustausch. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, sich über Auffälligkeiten einzelner Kinder auszutauschen oder gemeinsam den täglichen Ablauf zu optimieren. Wir verfügen über ein tolles Team, das bis zu 140 Kinder pro Tag betreut.

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  • Aufsicht

Werden die Kinder in den Räumen beaufsichtigt?

Unsere Räume werden erst geöffnet, wenn gewährleistet ist, dass die Kinder dort nicht allein sind. In jedem Gruppenraum, in dem sich Kinder aufhalten, ist auch immer eine Aufsicht.

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Dürfen sich die Kinder im gesamten Schulgebäude bewegen?

Die Kinder dürfen sich während der OGTS-Zeit nur in den Räumen der OGTS aufhalten. Die Flure im Erd- und Obergeschoss sind keine Spielflächen und können auch nicht beaufsichtigt werden. Die Klassen- und Fachräume sind nur mit Aufsicht zugänglich.

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Werden die Kinder auf dem Schulhof beaufsichtigt?

Auch auf den Schulhof dürfen die Kinder erst gehen, wenn dort mindestens eine Mitarbeiterin die Aufsicht führt. Die Anzahl der anwesenden erwachsenen Aufsichtspersonen richtet sich nach der Anzahl der Kinder. Ist der Schulhof „voll“, werden mindesten vier Mitarbeiterinnen anwesend sein, die sich den Schulhof in folgende Bereiche einteilen: Bolzplatz, Spielplatz mit Sandkiste und Klettergeräten, Bank-und Tischbereich unter dem Dach, gepflasterte Schulhoffläche mit Eingang. Durch die Aufteilung in diese Bereiche wird eine flächendeckende Aufsicht gewährleistet.

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Wann sind die Kinder ohne Aufsicht?

Auf dem Weg vom Klassenraum zur OGTS, teilweise im Flur (z.B. beim Wechsel des Gruppenraums) und selbstverständlich beim Besuch der Toilette.

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Dürfen Kinder das Schulgelände verlassen?

Nein! Das Verlassen des Schulhofes ist ein grober Regelverstoß gegen die Schulordnung. Diese liegt allen Familien vor und wird auch mit allen Schülern besprochen.

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Was können Sie tun?

Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, dass im Nachmittagsbetrieb die gleichen Regeln wie am Vormittag gelten und das Einhalten dieser Regeln wichtig ist. Besprechen Sie die einzelnen Punkte der Schulordnung, die natürlich den ganzen Tag gilt.

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  • Abholung

Welche Abholzeiten gibt es?

Die Kinder können um 13.50 oder 15.00 Uhr abgeholt werden. Ab 15.15 Uhr kann flexibel abgeholt werden. Kinder, die selbstständig den Heimweg antreten, werden um 13.50, 15.00, 16.00 oder 17.00 Uhr entlassen. Andere Entlassungszeiten sind nicht möglich.

Sollen an einem Tag andere als die vereinbarten Entlassungszeiten gewünscht sein (Arztbesuch, Geburtstag, Sport,...), so ist dies vorher bis spätestens 10.00 Uhr des Tages per Telefonanruf , Abholzettel oder E-Mail der OGTS mitzuteilen. Die gewünschte Entlassungszeit muss den Uhrzeiten 13.50, 15.00, 16.00 oder 17.00 Uhr entsprechen. Andere Entlassungszeiten sind nicht möglich. Im Falle einer Abholung besteht ab 15.15 Uhr volle zeitliche Flexibilität.

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Mein Kind soll von einer anderen Person abgeholt werden?

Sofern andere als in der Anmeldung genannte Personen Ihr Kind abholen sollen, so ist dies rechtzeitig vorher bekannt zu machen. Nutzen Sie unser Mailformular oder melden Sie sich telefonisch. Gerne können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Wir nehmen dieses Thema ernst, auch ein Großelternteil darf das Kind, sofern nicht schon generell geregelt, nur bei vorheriger Bekanntmachung abholen!

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  • Wie werden die Mini-Forscher in die OGTS integriert?

In Absprache mit Frau Bieker (Leiterin der Mini-Forscher) können sich die Mini-Forscher zunächst eingewöhnen. Sie gehen nach dem Mittagessen in die Freispielgruppen, die sich drinnen und draußen aufhalten. Sie werden von einer Betreuerin, die vorher schon für eine halbe Stunde in die den Kindergarten kommt, abgeholt und zum Mittagessen begleitet. Nach ein paar Wochen der Eingewöhnung, werden sie zum Mittagessen abgeholt und dürfen anschließend zu einem für sie passenden Kurs angemeldet werden. Natürlich können sie auch einfach nur weiter spielen. Besonders in der ersten Zeit findet ein reger Austausch zwischen den Betreuerinnen der OGTS und den Erzieherinnen des Kindergartens statt.

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Susanne Thomsen-Steinberg
OGTS-Beauftragte der Bilsbek-Schule

Susanne Bruhn
Koordinatorin der OGTS

Tel. 04101-8566620